Es geht um die Wurst... wie kommt die das Brät in den Darm?

Weiter geht’s mit dem Wurstfüller: unserem ganz persönlichen Nadelöhr in der häuslichen Wurstproduktion und einer der Gründe warum wir Mengen über 10 Kg Brät lieber in den Räumlichkeiten der Landmetzgerei weiter verarbeiten

Für einen ordentlichen Wurstfüller mit Handkurbel (beachte: es braucht optimaler Weise eine Hilfsperson zum Wursten, oder einen untertänigen Partner...) aus Edelstahl und ca. 5 Liter Fassungsvermögen muss man etwa 150-300 Euro rechnen… Da auch unsere Räumlichkeiten für die Wurst-Großproduktion ungeeignet sind, haben wir beim Wurstfüller gespart und uns für‘s zu Hause experimentieren ein günstiges Modell, welches an der Tischplatte fixiert wird, für 30-60 Euro und mit einem kleineren Fassungsvermögen im Netz bestellt.

Wir sagen es mal so: für Wurst-Einsteiger, die noch nicht sicher sind ob sie das weiter machen möchten oder das Wild doch lieber wieder zum Metzger geben, weil der/die Partner/in über das Chaos in der Küche schimpft, ist das eine gute Lösung; für alle anderen lohnt sich die Investitionen in eine frei stehende Edelstahlversion

Nachteile an der Billigversion: -Das Material -Die Reinigung der einzelnen Teile ist super mühsam -Es braucht eine passende Tischplatte zum fixieren -Kleines Füllvolumen

Aber: man kommt schon mit zurecht und das Endergebnis ist gleich gut wie mit den besseren oder den elektrischen Wurstfüllern in der Metzgerei

So oder do muss das Brät vor dem Befüllen gut geknetet werden für die Bindung (häufigster Fehler beim Hobby-Wursten!) und dann in einzelnen, verdichteten Kugeln ohne Lufteinschlüsse befüllen.