IWA wird zur *UWA


Da ja leider keine „echten“ Messen stattfinden dürfen, stellen wir euch mal unsere überschaubare Schieß-Ausrüstung vor.

*UWA = Unsere Waffen Austellung

Wir hatten beide als Jungjäger genau null Ahnung was wir wirklich brauchen, was sinnvoll ist, was ist übertrieben und was gilt schon als Verhaltensauffällig. Viele Jäger, viele Meinungen, viele mehr oder weniger sinnvolle Tipps. Der eine lebt seine Waffenneigung aus, der andere braucht den Schmerz in der Schulter und die „dicken Pillen“. Wieder anderen kommt es auf die Einzigartigkeit und Besonderheit des Schaftholzes an oder es muss eine Gravur sein die so schön ist, dass es einem die Tränen in die Augen treibt... oder es ist der Dampf von Waffenöl der in den Augen brennt Wieder andere sehen das Thema Waffen sehr pragmatisch. Natürlich kommt es auch auf den Einsatzbereich und die Revierbeschaffenheiten an. So ist manch ein Grünrock mit einem individuellen Drilling perfekt aufgestellt. Wieder andere gehen mit dem Holster um die Hüfte wie LuckyLuck ins Revier bzw. auf Drückjagd. Nach einigen Fehlkäufen, blauen Schultern usw. haben wir beide unsere ideale Grundausstattung gefunden. Wir sind beide Pragmatiker wenn es um Waffen geht. Für uns ist eine „schöne“ Waffe unempfindlich, leicht zu reinigen und zuverlässig schießt gerade aus, selbst wenn sie drei mal angedotzt ist auf dem Weg zu Kanzel Ein hochwertiges Präzisonswerkzeug. Fertig. Da wir keine Bau- oder Fallenjagd betreiben brauchen wir auch keine Kurzwaffen. Anders ist das mit kurzen Waffen. Beim Durchgehen und bei Nachsuchen sind Langwaffen mit kurzen Läufen unsere Favoriten. Dazu habe ich eine M12 Trail mit Doctersight im Schrank. In dem Allzweckkaliber 8x57. Eine vernünftige, sichere Kombination für Nachsuche und Durchgehen. Janine führt eine sehr kurzläufige R8 mit Kunststoffschaft in .308 auf Ansitz und zum Durchgehen. Sie wechselt einfach nur die Optik je nach Einsatzbereich. Ich hab für Ansitz und Drückjagd ebenfalls eine Plastik-R8 mit Wechseloptik in .308, allerdings mit Schalldämpfer und deutlich länger. Dann stehen in beiden Waffenschränken noch je eine 12er Flinte. Meine kostete neu unter 600€ und macht genau das was Sie soll. Janine hatte damals tiefer in die Tasche gegriffen, aber sie tummelt sich auch deutlich öfters auf Tontaubenschießständen und jagdlichen Schießturnieren wie ich; da spielt auch die Optik eine Rolle Orientierungslosen Jungjägern würden wir einen Handspanner Repetierer mit Schalldämpfer oder zumindest mit Gewinde (Dämpfer-Vorbereitung) für Ansitz und Drückjagd in einem Allroundkaliber .308. / .30-06 oder ähnlichen mit Zielfernrohr als Ansitzoptik und z.B. ein DocterSight für bestimmte Drückjagdsituationen ( z.B. Schneißen usw.) und eine 12er Flinte, die gut liegt empfehlen. Je nachdem was der Geldbeutel hergibt. Wobei bei der Büchse nicht geknausert werden sollte... Wenn’s dann doch auch zum Durchgehen geht oder irgendwann mal ein Schweißhund einzieht und regelmäßig arbeiten darf, würde ich noch eine kurze Langwaffe mit größeren Kaliber mit guter Stoppwirkung empfehlen.

KEINE WERBUNG FÜR IRGENDWAS!