Jagdlicher Ruhetag - Thema Klettersitz

Heute ist jagdlicher Ruhetag bei uns. Das Wild von Gestern und Vorgestern hängt in der Kühlung, die Hundesachen bis morgen zum trocknen im Heizungskeller und der Klettersitz wartet auch an seinem Platz auf den nächsten Einsatz am Freitag.

Janine ist arbeiten in der Klinik und ich habe heute Schichtfrei. Morgen werden wir uns wieder aufteilen (müssen ) Ich bin als Durchgeher mit den Hunden unterwegs und Janine hat ein Date mit unserem Haus&Hof Metzger um wieder wilden Fleischkäse zu machen.

Apropos Klettersitz… Weil auf die Storys der letzten beiden Tage wieder Reaktionen und Fragen aufkamen, versuche ich mal ein bisschen Licht ins Mysterium Klettersitz zu bringen. Grundsätzlich kann sich jeder einen Klettersitz kaufen und daran versuchen. ABER! Diese Taktik ist nicht Ratsam. Lasst euch vor dem Kauf bezüglich eurer Größe & Gewicht beraten und versucht an einem KS-Seminar teilzunehmen. körperliche Fitness, Schwindelfreiheit und Grundkenntnisse in Klettermaterial sind nicht schlecht, kann man aber auch lernen. Früher oder später werden die Unfallversicherungen bestimmt irgendeinen Kenntnissnachweis verlangen. Auch der Einsatz auf Bewegungsjagden ist nicht selbstverständlich. Einige Forstämter verlangen eine Teilnahme an einem Kletterseminar oder die Unterzeichnung einer Haftungsausschlusserklärung. Es müssen an den Jagden mit Klettersitzlern auch anteilsmäßig besonders geschulte und ausgerüstete Höhenretter anwesend sein.

Nochmals ABER: die Einsatzmöglichkeiten und die Aussichten auf Beute sind auf der DJ und beim Einzelansitz sensationell! Auch wenn es schon viele Jahre Klettersitze gibt, im deutschsprachigen Raum stecken diese noch in den Kinderschuhen.

Als Kontakt kann ich euch Sebastián Berger wärmstens empfehlen

(https://www.summit-klettersitz.de). Vielleicht können wir nächstes Jahr gemeinsam ein Tagesseminar unter dem Motto Climp&Cook oder Klettern&Grillen oder so machen