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  • Autorenbildbastian

Vorsicht: wilde Tierkinder 

1. März Beginn der „offiziellen“ Brut- und Setzzeit

Bereits seit den kalten Februartagen setzen Feldhasen ihre Jungen einzeln in kleinen Nischen im Feld und Wald ab und gehen nur zwei Mal am Tag vorbei um sie zu säugen. Die kleinen Hasen besitzen keinen Fluchtreflex und sind leichte Beute für  Karzen, Hunde  , aber auch für Menschen die meinen etwas Gutes zu tun und die vermeintlich verlassenen Junghasen einsammeln.

Beim Schalenwild sind die Wildschweine  die ersten im Jahr: ihre Frischlinge sind aktuell bereits im Wald unterwegs. Gerade in den ersten Tagen liegen auch sie ohne die schützende Mutter unter umgestürzten Baumkronen, Wurzeltellern oder in kleinen Fichtendickungen direkt neben den Spazierwegen und sind leichte Beute für unangeleinte Hunde. Die Rehkitze werden bald gesetzt; auch sie sind in den ersten Wochen alleine an Waldrändern und in den Wiesen an zu treffen, unweit der Wege und besitzen keinen Fluchtreflex. Die Mutter bleibt zwar meist in Sichtweite, ist aber machtlos gegen Mensch und Hund.

Als letztes folgen die Hirschkalber (Foto:

Damwildkalb) im späteren Frühjahr: sie werden im Familienverband groß gezogen und sind in der Regel ab dem ersten Tag in Begleitung ihrer Mütter unterwegs.

Wie ihr den Jungtieren helfen könnt

1. Nicht einsammelnAuch wenn sie noch so verlassen aussehen und die Mutti auch mehrere Stunden nicht auftaucht.

2. Hunde an die Leine und Wege nicht verlassen zur Brut und Setzzeit!

3. Freigänger-Katzen zur Brut und Setzzeit Nachts und zur Dämmerung im Haus behalten und nach Möglichkeit an weiten Streifzügen hindern.

Der Hase  auf dem Foto wurde von einer Katze

übel zugerichtet und verwundet in die Tierarztpraxis gebracht.



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